Galerie Crystal Ball

Arielle C. Schuberti – Ich bin Ich

Vernissage mit Performance, Fr. 8. Februar 2018 um 20 Uhr

Achtung! Die Ausstellung wurde auf der Vernissage, in einer Performance durch die Künstlerin zerstört und entsorgt. Beachten Sie die kommende dokumentarische Veröffentlichung dazu: „Ich bin Ich – Coming Soon. Sie können noch wenige Fragmente der Arbeiten erwerben.

La Tour Eiffel, Installation/ Detail, Arielle C. Schubert, Berlin 2018
La Tour Eiffel, Installation/ Detail, Arielle C. Schuberti, Galerie Crystal Ball Berlin 2018

Arielle Charlotte Schuberti studierte jeweils einige Semester Lingiustik, Tiermedizin und Kunst an verschiedenen internationalen Universitäten weil sie dadurch ihre Studien objektiver zu optimieren suchte, wie sie sagt. Diese Strategie ist typisch für die Künstlerin, deren Charakter stärker arbeitet als ihr Impetus. Ihr künstlerischer Ansatz ist daher von sehr hoher Subjektivität und einer bewußten, naiv agierender Egozentrik bestimmt. Die thematischen Felder; Emotion, Paris, Beziehungen und Fashion durchweben immer wieder ihre Arbeiten. Dabei ist der Einsatz von Lippenstift, Glitzer und Puder ihr Markenzeichen, eines schier hochgestapelten, narzistischen Ausdrucks, der sich an den Rand der Nichtkunst und des Hässlichen begibt. Die Künstlerin versteht es dabei meisterhaft, die Balance zu überschreiten und übt damit eine sublime Kritik am Starkult und künstlerischer Erhöhung im Kunstkontext. Die Resonanz ihres Werkes strahlt einerseits über die Grenzen ihrer bloßen, banalen Arbeitsstoffe hinaus. Anderseits sind sie pur und unverwechselbar. Mit ihrer künstlerischen Position setzt sie einen Kontrapunkt und bewegt sich damit erfolgreich aus dem Schatten ihres ebenso polarisierenden, berühmten Vaters. In der ersten Ausstellung ihrer Arbeiten in Berlin zeigt Arielle C. Schubert erstmalig auch Installationen aus dem vergangenem Jahr.

Arielle Charlotte Schuberti a passé plusieurs semestres à étudier la linguistique, la médecine vétérinaire et l’art dans diverses universités internationales, car elle cherchait à optimiser ses études de manière plus objective, dit-elle. Cette stratégie est typique de l’artiste, dont le personnage travaille plus sur son élan. Son approche artistique est donc déterminée par un très haut degré de subjectivité et ainsi quun égocentrisme conscient et naïf. Les thèmes comme les émotions, Paris, les relations amoureuses et la mode sont les principaux sujets inspirants son travail. L’utilisation de rouge à lèvres, de paillettes et de poudre à farder sont sa marque de fabrique résultant une expression narcissique pure, qui va au-delà du non-art et du laid. L’artiste sait comment transcender avec brio son équilibre et exerce ainsi une critique sublime du culte de la star et du rehaussement artistique dans le contexte de l’art. D’une part, la résonance de son travail dépasse les limites de ses matériaux de travail banal. D’un autre côté, ils sont purs et indéniables. Avec sa position artistique, elle établit un contrepoint et sort avec succès de l’ombre de son célèbre père, tout aussi polarisant. Arielle C. Schuberti présenteras lors de sa première exposition à Berlin des installations crées lors de l’année écoulée. L’exposition „Ich bin Ich“ ainsi que la biographie de l’artiste sont des inventions du groupe d’artistes français „Pas de Costmes“ qui a quitté Berlin en 2018. Et c’est d’ailleur toute l’absurdité avec « Pas de Costumes » qui jouant sur les ambivalences vont jusqu’à faire croire qu’Arielle aurait supposé la création de ce groupe d’artistes. Le soir du vernissage fera également lieu de tournage.

Trailer: Arielle C. Schubert – Ich bin Ich

Die Ausstellung „Ich bin Ich“ samt Künstlerbiografie sind eine Erfindung der französischen Künstlergruppe „Pas de Costumes“ die eigentlich 2018 Berlin verlassen haben. Aber genau kann man das bei „Pas de Costumes“ niemals sagen, vielmehr könnte es um die Ambivalenz dieses Zustandes gehen, da man auch wiederum vermuten kann, Arielle habe diese Künstlergruppe erdacht.


Silky – Don´t think  about it!

Vernissage am Fr. 2. Februar 2018 um 19 Uhr
Finissage mit musikalischer Performance am So. 11. März um 17 Uhr

Yeah, Silke, Skulptur

Im März 2007 vor ca. 11 Jahren eröffnete die Galerie Crystal Ball mit einer Ausstellung der Künstlerin und Musikerin Silke Thoss alias Silky. Bei „Don´t think about it!“ zeigt Silky in ihrer vierten Präsentation in Crystal Ball, eine raumarbeitende Installation, ein außerordentliches Set Design, aus bemalten Objekten – bildhafte, illuminierte Hinweis- und Reklameschilder. In dem Zusammenspiel von Sprache, Lichteffekten, Sound und Nebel simulieren sie eine urbane Reklame- Außensituation. Die aus vielen Filmen, großstädischen Situationen bekannten und ikonografisch besetzten Billboards und Reklameschilder werden von der Künstlerin mit ironischen Bezügen und Bedeutungen besetzt. Innerhalb des Raumes kommunizieren diese wiederum in einer assoziativen Collage.

Silkys humorvolle Strategie in der Umsetzung ihrer Ideen, erzeugt eine intelligente Leichtigkeit, die in lakonischer und sublimer Weise wirkt. Sie besitzt eine außerordentliche Position im Kunstbetrieb, da sie sich keine elitären Zuschreibungen aufbürden lässt. In einer Zeit, in der soziale Energien etwas Besonderes darstellen, kann man Ihre Arbeit als wirkliches Glück empfinden. Daher freue ich mich auch sehr, im Jubiläumsjahr der Galerie, Silky zeigen zu können!

In der Ausstellung werden auch kleinere Multiples der Künstlerin zu sehen sein.


Mongolei – Bilder / Texte / Musik & Autodidaktischer Oberton Workshop

Samstag, 27. Januar 2018 ab 19:00
19:00 Autodidaktischer Oberton-Workshop mit Stefan Ruf
20:30 MONGOLEI – Bilder / Texte: Georg Jansen,  Sound & Musik: Max Jansen
21:30 Obertonchor

Georg Jansen, 2017

Auf zwei längeren Reisen von Georg Jansen in der Mongolei sind Fotos und Texte entstanden, die das Land und seine (wenigen) Menschen von einem subjektiven Standpunkt aus in den Blick nehmen. Seit seiner Rückkehr versucht der Autor, die Beobachtungen zu ordnen und die Texte weiterzuschreiben, um zu einem größeren Bild zu gelangen unter den Leitfragen: Was bewegt die Mongolei heute? Gibt es einen Zeitgeist der Mongolei? Wie verhält sich das Land im Zeitalter des globalen Konsumismus?

Schamanenbirke, Foto: Stefan Ruf, Berlin 2018
Hörprobe aus dem Obertonchor nach dem Workshop

Frei nach dem Motto: Das kann ich auch! gibt Stefan Ruf nach einer kurzen Vorbereitungszeit eine Vorstellung, wie der eigene Artikulationsapparat ein Gestalt findet, aus der die Obertöne klingen können.


SUPEROLIVE!

Vernissage: Fr. 1. Dez. 2017 19:30 Uhr
Italian Breakfast: 2. Dez. 2017 13 – 15 Uhr
Superolive Auktion: Do. 14. Dez. 2107 19:30 Uhr

Flyer, Gemälde von Berit Schneider

Moderiert von Frank Schoppmeier, Kinomuseum Berlin

Wir freuen uns auf eine fulminante Superolive! Für die Moderation konnten wir den Direktor des Kinomuseums Berlin, Frank Schoppmeier gewinnen. Umrahmt wird der Abend mit einer Zugabe der Performances von Rias- Berlin und Françoise Cactus, Mireille & Matthieu und weiteren Künstlern. 

Mit: Rias, Françoise Cactus, Evita Emersleben, Gaby Garland, Renate Goergen, Elke Graalfs, Lydia Karstadt, Manfred Kirschner, Patricia Lippert, Vito Neto Masi, Mireille & Matthieu, Berit Schneider, Veronika Schumacher, Juwelia St.St., Teresa, Silke Thoss, Barbara Wagner und Lisa Wischeropp.

Vernissage mit Performances: Rias- Berlin, Mireille & Matthieu, Juwelia St.St., Saverio Ciaccio & Renate Goergen und weiteren

Wir erkennen in der Olive die kulturschaffende Basis der mediterranen Zivilisation, dabei geht ihre Bedeutung bei Weitem über den Nährwert ihres reichhaltigen Saftes hinaus. Bereits seit Jahrtausenden wirkte sie in spirituellen Salbungen ebenso sehr, wie sie die Tempel und Herzen erleuchtete. Sie wurde Zeichen des Neuanfangs und in ihren Hainen wurden wirkmächtige und wegweisende Reden gehalten. Die Superolive wird so zur Chiffre geographischer, kultureller und – heute wichtiger denn je – sozialer Zusammenhänge.

Superolive, Mireille & Matthieu, Performance, 2017

Auf unserer Vernissage kommt alles zusammen, zum einen eine ständig wachsende Gruppe von Leuten aus Berlin, die das besondere Olivenöl von Saverio Ciaccio schätzen, zum anderen Saverio selbst – und in diesem Jahr insbesondere Berliner Künstlerinnen, die jeweils mit ihrer eigenen ästhetischen Position dazu beitragen, die Olive zu dechiffrieren.
Als römischer Architekt hat sich Saverio schon immer mit Konstruktionen beschäftigt – bei SUPEROLIVE geht es darüber hinaus um die Konstruktion neuer sozialer Beziehungen, durch die eine partizipierende Gestaltung europäischer Landschaften erst möglich wird. Die künstlerischen Statements zum Thema sind vielfältig und öffnen die thematische Perspektive, der Herstellung eines direkten authentischen, nachhaltigen Handels, einer Achtsamkeit auf das Wesentliche auf lustvolle, ironische wie poetische Art. Die Verschränkung und Organisation dieser unser Leben bestimmenden Elemente kommt einem exemplarischen oppositionellen Entwurf gleich, der zumindest für die teilhabenden Menschen etwas zum Positiven ändert. Wir freuen uns über Eure Teilhabe!

Die Galerie Crystal Ball, Saverio Ciaccio und die Künstlerinnen laden ein zur großen SUPEROLIVE. Wir freuen uns auf Euch!
Lydia Karstadt

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Return of Superolive, Manfred Kirschner, 2017

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Weihnachtsoliven, Manfred Kirschner

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Vernissage 1.12.2017

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Superolive, Schaufenster

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Superolive – Friedenszeichen, Patrizia Lippert

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Superolive, Schaufenster

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von links nach rechts: Werke von Silky, Malerei – Vito Neto Masi, Skulputr – Juwelia, Malerei

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Olvia Boots, Silky, Acryl, Holz

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Olivenölflasche – Etikett, Gaby Garland

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Ankunft der Superolive 2017

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Olive Man, Silky

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Walk in the Park, Manfred Kirschner

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Superolive, Gaby Garland

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Superolive – Schaufenster

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Die Olivenöl-Bühne wird aufgebaut, Im Hintergrund: Elke Graalfs, Malerei auf Papier


Le Feu Rock Fuis

15. Juli – 30. September 2017
Finissage am Sa. 30. September um 20 Uhr und verlängert bis 21. November 2017

Crystal Ball wird verrückt oder war es immer. Vielleicht hast du sie in diesem Sommer bemerkt, vielleicht auch nicht. „Le Feu Rock Fuis“ ist die Ausstellung, die mit ihrer Sichtbarkeit spielt, sich erst jetzt veröffentlicht und mit ihrem letzten Tag offiziell beginnt, der Finissage. Crystal Ball ist daher erfreut,  einen weiteren künstlerischen, dadaistischen Coup zu präsentieren: Die letzten Tage eines inoffiziellen absurden Ausstellungssalons, der im Sommer 2017 zwei Monate dauerte und nun erscheint.

Die Künstler der Ausstellung sind:  Stefan Demming, Juwelia St. St., Manfred Kirschner und Caren Sielaff.  

Nur die Besucher und einige der teilnehmenden Künstler haben eventuell davon gewusst. Sie sind jetzt eingeladen, zu sehen, was in letzter Zeit passiert ist und was kommt. Der „Feu Rock Fuis“ wird Performances und eine besondere Präsentation einer unserer nächsten Aktionen enthalten: Superolive! Kunst und nachhaltige Agrarwirtschaft geht hier eine Verbindung ein. Auf der Finissage gibt es auch die Möglichkeit das sensationelle Olivenöl unserer italienischen Freunde zu probieren!

Es gibt eine Vorschau auf unsere nächste Aktion „Superolive“, sowie die sie begleitenden Künstler und das wunderbare Öl. Kaufen, bestellen und tanzen Sie mit uns. Die Ausstellung ist schon ab 15 Uhr geöffnet!


presense performance workshop

14. – 17.  september jeweils 14 bis 19 Uhr
Leitung: Manfred Kirschner

Kreideperformance

die galerie crystal ball bietet ab herbst 2017 einen aufbau performance workshop in drei teilen an. im ersten basisworkshop werden grundsätzliche techniken und wirkungen von performance entwickelt. ausgehend von meditativen techniken der wahrnehmung und präsenz werden der körper, die bewegung, die stimme und somit die handlung als akte einer individuellen performance entwickelt in denen man sich formulieren mag. der basisworkshop beeinhaltet neben diesem auch körperarbeit und theorie performativer praxis. die performance aufführungen werden weiter auch mit persönlichen materialien wie gegenständen, thematiken und inszenierungen fortgesetzt und können optional später in der galerie in einer präsentation gezeigt werden.


Fuck Your Selfie! #3 – Portraitsalon

3. bis 7. Juli 2017, jeweils von 14 bis 19 Uhr : Performances, Musik und Portraitsalon

Mit vielen bekannten Künstler/innen: Ioana Alexe, Françoise Cactus, Hervé Cabine, Brezel Göring, Elke Graalfs, Maike Hartwig, Mareike Hube, Lydia Karstadt, Jenny Löbert, Rudi Paris, Gabriele Regiert, Berit Schneider, Frank Schoppmeier, Veronika Schumacher, Gisela Wrede und weiteren!

Potrait of Teresa, Lydia Karstadt, Collage auf Leinwand, Berlin, 2017

Collage Garage 2.0

Collage Garage/ 11.4. – 27.4./ jeweils Di., Mi., Do., 15 bis 19 Uhr
Vernissage: 30.4., 19 Uhr/ Ausstellung bis 14. Mai 2017

Gabor, Gabi Garland, 24 x 18 cm, Papier/ Bleistift auf Karton, Brooklyn, 2016

Collage Theory, Practise & Exhibit your works at Crystal Ball Gallery

Galerie Crystal Ball präsentiert ein offenes partizipatives Projekt nach einer Idee von Gabi Garland, Eunice Kim und Lydia Karstadt aus Brooklyn, N.Y.

Die Galerie wird zum offenen Atelier, indem Du ! deine Arbeiten kreierst,
an Collage-Theorie teilnimmst und deine Arbeiten dann in einer Galerieausstellung präsentierst.


Django Knoth – No Mercy Portraits

Portraitsalon: mit Eröffnung am 17. Februar um 19 Uhr – bis 26. Februar. täglich 14 – 19 Uhr. Ausstellungseröffnung am So. 4. März um 19 Uhr bis zum So. 2. April

No Mercy Portrait # 102 Oli Knoth – Galerie Crystal Ball Berlin

Im Februar ist Django Knoth mit seinen einzigartigen Fotoportraits zu Gast in Crystal Ball. Django wird die Galerie in einen Portraitsalon umwandeln in dem es jedem Besucher möglich ist, sein/ihr persönliches Portrait zu bekommen. Der Aktionswoche ist eine anschließende Ausstellung der enstandenen Bilder angeschlossen. Die im photochemischen Verfahren mit einer Großbildkamera erstellten Portraits von Django Knoth besitzen einen wilden, überzeugend lebendigen Charme und unverwechselbaren Charakter. Durch die spezielle Arbeitsweise unter Verwendung eines Papiernegativ und einer langen Belichtungszeit entstehen lebendige Tableaus aus denen wir selbst, aus einer lange vergangenen Zeit zu blicken scheinen. Das Verzeichnen der kleinsten Regungen der still portraitierten Gesichter während der Belichtungszeit, bewirkt ihre Lebendigkeit, während die Rotpigmentierung zu einer dunkleren Wiedergabe des Teints und laut Django zum sogenannten „Kohlegrubenlook“ führt. Diese „mitleidslosen“ Bedingungen des Verfahrens des Künstlers, die uns wie in einer Zeitreise ohne Gnade in das Tableau werfen, sind äußert inspirierend und in dieser Form in der Fotografie  einzigartig.


Roland Eckelt – Best in Show

Vernissage mit Filminstallation am 27. Januar 2017 um 19 Uhr
bis 10. Februar 2017, Projektion täglich 19 – 23 Uhr

Best in Show - Roland Eckelt
Best in Show, ca. 12 Min. deutsch/englisch, Filmstill, Roland Eckelt, 2017

Mit Best in Show präsentiert Roland Eckelt seinen gleichnamigen Film in einer Videoinstallation im Schaufenster der Galerie. Der Film zeigt in spielerischer wie hintergründiger Weise, diktatorische, menschliche Herrschaft über das Tier – hier exemplarisch in dem schon absurden Procedere des Wettbewerbs um den Besten seiner Rasse, den sogenannten Best in ShowSkulpturale und ästhetische künstlerische Strategien wie Farb- und Formtheorie werden vom Künstler in der Videoarbeit in der Rassen- bzw.Pudelzucht gespiegelt und auf subtile bildliche Weise entlarvt.

Best in Show

Crystal Ball Berlin