Galerie Crystal Ball

Evita Emersleben – Kussmunddrucke

Performance/ Video/ Lippenstiftprints

Fr. 4. September um 19 Uhr, Eröffnung mit Performance

Während der Art Week 2020 haben wir besondere Öffnungszeiten : 
5. – 13. September, täglich von 14 bis 19 Uhr

Achtung: Sie können die Ausstellung auch nach der Art Week noch bis zum 11. Oktober nach Vereinbarung besuchen – Bitte rufen Sie uns an!

Tel: 0151-55 91 0099

oder besuchen Sie die Ausstellung auch ohne Voranmeldung

Evita Emersleben, Untiteled, Alterra: Classice Red/ Papier, ca 60 x 80cm, 2020

Sa. 12. Sept. um 17 Uhr Performance zur Art Week: Kussmonster- Evita Emersleben

Evita Emersleben zeigt ihre performative Kunst hier erneut in einem konzeptuellen Zusammenhang, der eine neue Werkreihe entstehen läßt. Sie küsst das Zeichenpapier und „druckt“ auf diese Weise in einer prozessualen Performance, Portraits und Bilder mit ihrem Mund. In komplexen Werkperformances hat die Künstlerin zuvor schon die Kunstwerke an sich, gießen, abformen, zerschneiden, servieren und aufessen lassen. Dabei performte sie zuletzt als Fleischfachverkäuferin und verkaufte ihre Arbeiten in Portionen grammweise. Die Künstlerin Evita Emersleben arbeitet an einer ganzheitlichen Form ihrer Arbeiten indem die Produkte, die Interventionen oder die Aktionen immer gleichberechtigter Teil der künstlerischen Praxis sind. Der Arbeitshandlung: sensibel und treffsicher gesetzte Küsse, die ihre Prints aufbauen kommt daher ebenso hohe Bedeutung zu, wie den Artefakten selbst. Verstehen wir das Papier, die Leinwand oder die Malgründe als klassisches Medium der Künstler*innen, spielt Emersleben in dieser amüsanten Werkreihe mit einem Universal, dem Wunsch nach künstlerischer Affirmation. Das gestische Phatos der Herstellung der Lippenstift-Bilder erzeugt aber zusammen mit einer nahezu absurden Motivation, eine wunderbare ernste und lächerliche Ambivalenz, die uns in unserem eigenen lebendigen Kontext berührt.

Evita Emersleben – Performance/ Kussmunddrucke, Crystal Ball, 2020

Die Ausstellung wird freundlicherweise durch
die Karin und Uwe Hollweg Stiftung gefördert.